REVIEW "Why" CD - 12/2003 - Hannibal/www.southspace.com
Hatebreed meets Grindcore meets Anger FL. - mein lieber Scholli, bei dieser EP gehts zur Sache, daß man annehmen darf, daß bei exzessivem Genuß dieses Teils der Bandname wirklich Programm wird, das Pfeifen in den Ohren sei den geneigten Hörern als Souvenir gewiß.
Gehts bei "My World" noch relativ Hatebreed-mäßig zur Sache, sozusagen als Aufwärmprogramm, so wird bei "To Be Alive" und vor allem dem deutschsprachigen "Kinder" richtig die Sau rausgelassen, gerade "Kinder" beinhaltet einige Grindcore-Elemente, die den guten alten Mörser zur höchsten Ehre gereicht hätten.
Man sieht, diese EP ist nichts für Leute mit ausgewetztem Trommelfell, da muß man schon einiges verkraften können, aber für den, ders mag, ist es das Allergrößte, dessen bin ich mir sicher.
Aussetzer sucht man auf dem 7-Track-Teil vergeblich, wenn man mal von dem Maßstab ausgeht, daß es durchgängig krachen muß und das tut es. Man möchte zwar nicht wissen, die Sängers Stimmbänder nach den Aufnahmesessions aussehen und wieviel Blut an den Händen des Drummers klebt, aber der Aufwand hat sich allemal gelohnt.
Wie immer mein Gemecker, daß ein paar Tracks mehr auch nicht geschadet hätten, aber das, was man vorliegen hat, ist bestens dazu angetan, um sich ganz viele Freunde unter den Nachbarn zu machen.
REVIEW "Why" CD - 11/2003 - Andreas/www.poisonfree.com
Tinitus hail to us from Germany and this is their first regular full length record after two self released Demos. They are a five piece playing moshy hardcore with a strong new school influence. Think of Eyelid (the melodic guitar shining through the wall of mosh) mixed with some tiny ounces of Hatebreed (the fast parts) and a fair amount of various Belgium metalcore bands (the mosh). The singer is screaming his lungs out, addressing personal themes and sounding quite monotonous in my opinion - a little more diversity in his shouting would have revaluated the song structures. Well, this style of music has been beaten to Hades and back and Tinitus don´t manage to leave the wide midfield of bands attempting to do this style behind them. To be quite frankly, I haven´t found that much on this record making me want to put this on in the future. I can imagine them being really nice guys, but this effort of them sounds a little bit too mediocre. Well, maybe their next release, which is already planned can change this. They also plan on doing a south east Europe tour.
REVIEW "Why" CD - 11/2003 - Robert/www.mainstage.de
Aus Auerbach kommt mit Tinnitus eine doch recht unbekannte neue Band in die Hardcoreszene. Auerbach? Ja das liegt in Sachsen, ist nicht besonders groß, scheint aber eine recht nette Hardcoreszene zu haben.
In den letzten Jahren ist im Osten unserer Republik in Sachen Hardcore verdammt viel passiert und genau das beweisen die fünf Jungs von Tinnitus auf ihrem Debütalbum "Why" (PCS Records) eindrucksvoll. Musikalisch schlägt man in die Oldschool HC Punk Schiene, verbindet das ganze aber mit einer Spur metallischem Newschool Hardcore und ist so wie viele Hardcorebands aus Ostdeutschland, nur schwer auszurechnen, was allerdings einen riesiger Vorteil bedeutet. Denn dadurch bewahren sich Tinntus, wie viele andere Bands aus der Region auch, die Eigenständigkeit und die doch schwerfallenden und oft unpassenden Vergleiche.
Tinnitus beweisen, dass es ohne geht und präsentieren auf "Why" sieben knallharte Hardcorestücke, die überzeugen. Die Auerbacher legen hier ein gelungenes Debüt vor und schaffen es gerade durch ihre sehr sozialkritischen Texte noch zusätzlich für Aufmerksamkeit und Anerkennung zu sorgen. Gutes Teil!
REVIEW "Why" CD - 10/2003 - Thomas/www.handlemedown.de
Die bundesdeutsche Hardcore-Szene wird durch das ambitionierte leipziger Label "PCS Records" seit geraumer Zeit ein gutes Stück weit nach vorn gepusht. So finden sich neben lokalen Grössen wie FARMERS BLVD auch das 1996 gegründete Quintett TINNITUS aus dem sächsichen Auerbach im Repertoire des überschaubaren Vertreibers wieder.
Tinnitus veröffentlichte mit "Why" vor einigen Monden sein 7 Song starkes Debüt, in dessen Zentrum ein deutlich metalbeeinflusstes HC-Brett eher neuerer Gangart steht, welches durch passagenweise eingestreute zweistimmige Gesangsparts und das stimmungsvoll abrundende bestreben unterschwelliger Melodien über weite Strecken zu gefallen vermag. Die persönlichen, wenngleich oftmals nebensächlichen Texte, unter denen sich mit "Kinder" auch ein Vertreter in deutscher Sprache befindet, rücken in Anbetracht dieses stetig nach vorn gepeitschten und mit energisch ausgekotzten Vocals versehenen Genrevertreters allerdings merklich in den Hintergrund.
Alles in allem bieten TINNITUS mit "Why", obendrein stilgerecht verpackt, knapp 25 Minuten gut strukturierten, wohlproduzierten und vor allem ausbaufähigen, mitunter an den Stilismus der bereits verschiedenen Ruhrpott-Knüppler JANE anknüpfenden Hardcore, der bezüglich der Trackanzahl allerdings auch nicht wesentlich gestreckter hätte ausfallen dürfen.
REVIEW "Why" CD - 11/02 - Andrada/www.truesidemusic.de
Whow, what a release!!! The upcoming CD ‘why’ from TINNITUS is one of the best I’ve heard from a german band the last time. First class hardcore with some metalparts which are blowing away my head at this moment! …and these guys haven’t forget their hardcore roots. The song ‘hc-times’ is pure fast old school hardcore… Great moshing parts, sometimes punkrock, fast metalcoreparts with a chaotic touch and great insane vocals, …what do you want more?! The release was recorded at ‘silence hell’-studios by P.W. Engel which is a guarantee for a good sound… The lyrics are partly in german what makes ‘why’ more interesting for me. My favorite songs are ‘my world’ and ‘hc-times’ because they are reflecting the whole diversity of the band TINNITUS. So, I think you have check this CD if you like hardcore with a lot of varieties…7 Songs of emotional screamin’ and rockin’ new school hardcore!!!
9 of 10 stars